Die Genauigkeit hängt von Gerät, Methode und Bedingungen ab. Viele Nachkommastellen machen eine Grenze nicht präziser.
Karte, Smartphone-GPS und RTK
- Karte: Bildversatz, Bildalter und die erkennbare Grenze bestimmen das Ergebnis. Zoomen korrigiert keinen Bildversatz.
- Smartphone-GPS: Die Unsicherheit liegt meist im Meterbereich und kann bei Bäumen oder Gebäuden zunehmen. Siehe GPS.gov.
- RTK: Ein geeigneter Empfänger, aktuelle Korrekturen und eine stabile Fix-Lösung können Zentimeterpositionen liefern. Antenne, freie Sicht und Referenzsystem spielen mit. Punktgenauigkeit garantiert keine entsprechende Flächengenauigkeit. Siehe RTK-Voraussetzungen.
Die ±-Schätzung
Bei nutzbaren GPS-Genauigkeitsdaten schätzt die App die Unsicherheit aus gemeldeter Punktgenauigkeit und Geometrie. Die Zusammenfassung zeigt verwendete und verworfene Punkte sowie mittlere und schlechteste gemeldete Genauigkeit.
Das ist eine grobe Schätzung, kein gemessener Fehler gegenüber einer Referenz und kein garantiertes Konfidenzintervall. Kleine oder schmale Flächen reagieren stärker auf Grenzfehler. Auf der Karte verschobene GPS-Punkte ändern ebenfalls die Ergebnisgrundlage.
Besser messen und vergleichen
Messen Sie unter freiem Himmel und halten Sie an Ecken kurz an. Eine lockere GPS-Einstellung akzeptiert schlechtere Positionen, verbessert sie aber nicht. Siehe GPS-Anleitung.
- Wählen Sie eine unabhängig gemessene Referenzgrenze und notieren Sie deren Herkunft.
- Notieren Sie Gerät, Datum, Hindernisse, Methode und gegebenenfalls RTK-Status.
- Wiederholen Sie mindestens dreimal und behalten Sie alle Ergebnisse mit Qualitätsübersicht.
- Relative Flächenabweichung = absoluter Unterschied ÷ Referenzfläche × 100 %. Behalten Sie auch schlechte Messungen.
Ähnliche Wiederholungen können denselben Versatz haben. Website-Beispiele und Screenshots nutzen Beispieldaten und sind keine Genauigkeitstests im Freien.
Die App dient der Planung und Schätzung. Sie bestimmt keine rechtlichen Grundstücksgrenzen und ersetzt keine befugte Vermessung.